Hängematten: Einfach mal abhängen
aus der Rubrik Bekanntmachung vom 26.05.2011

Ein sonniger Tag zwischen Bäumen, man schaut nach oben in die Blätter, wiegt sich leicht und leise hin und her... Eine traumhafte Vorstellung, die man mit einer Hängematte leicht in die Realität umsetzen kann.
Ursprünglich stammt die Hängematte aus Nordamerika und diente eigentlich dazu, den Schläfer vor Insekten und Kleintieren am Boden zu schützen. Entdeckt und damit salonfähig gemacht wurde sie neben der Kartoffel wahrscheinlich von Columbus.
Längst gibt es weltweit Hängematten für drinnen und für draussen. Es gibt sie aus Netz, aus Stoff, mit wippenden Federn, mit und ohne Stab. Beim Kauf einer Hängematte spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Vor allem ist wichtig: Wer soll sie nutzen und wo wird sie genutzt?
Wer soll sie nutzen?
Hängematten mit Stab haben den Vorteil, dass man nicht jedes Mal die Öffnung zum Reinlegen suchen muss, sie haben aber auch einen entscheidenden Nachteil: Wenn man sich nicht genau mittig hineinsetzt oder - legt, verdreht sich die Liegefläche und man purzelt zu Boden. Für Kinder macht das manchmal genau den Reiz der Hängematte aus, ältere Semester brauchen dann meist schon etwas länger, um sich wieder aufzurappeln und neu zu positionieren. Wenn man einmal liegt, sind Hängematten ohne Stab sind genauso bequem und machen das vor allem bei Kindern beliebte "Einrollen" möglich. Mit oder ohne Stab ist also Geschmackssache.
Sie schaukeln gern zu zweit? Eine einfache Hängematte wird dann wohl leicht zu eng. Längst gibt es so genannte Doppelhängematten, in denen man allein viel Platz hat, zu zweit jedoch nicht über den Rand fällt.
Es gibt auch Hängematten speziell für Babies. Sie sollen diese sofort beruhigen und sanft in den Schlaf wiegen. Viele Mütter schwören darauf, denn Babyhängematten können außerdem Gleichgewichtssinn und die Körperhaltung positiv beeinflussen. Sicherheitshalber sollte man sich für ein Modell mit Gurtsystem entscheiden.
Wo wird sie benutzt?
Größere Hängematten aus Stoff eignen sich besonders für den Dauereinsatz im Familiengarten. Bei Dauerregen oder Abwesenheit empfiehlt es sich trotz der Qualität und Haltbarkeit moderner Materialien, die Matte abzunehmen. In einer feuchten Hängematte macht das Chillen nämlich nur halb so viel Spaß!
Hängematten mit Ständer sind hervorragend für Terrassen, Poolplätze oder für die Wiese geeignet, denn hier findet man eher selten Bäume zum befestigen. Außerdem sieht so eine stehende Hängematte einfach cool aus! Daher wandert im Herbst wohl die eine oder andere auch mit ins Wohnzimmer.
Für unterwegs empfiehlt sich eine Hängematte aus Stoff und ohne Stab. Sie sind leicht zu verstauen und verfitzungssicher - ideal zum Mitnehmen in der Strandtasche, im Urlaubsgepäck oder für den Grillnachmittag im Park.
Auf dem Balkon ist meist wenig Platz. Auf einen wiegenden Mittagsschlaf muss man trotzdem nicht verzichten! Es empfiehlt sich, eine kleine Stoffhängematte als zusätzliches Sitzmöbel zu installieren, die man bei Bedarf wie einen Vorhang zur Seite raffen kann. Ein schöner Stoff schafft so zusätzlich Atmosphäre. Alternativ kann man sich für einen Hängestuhl entscheiden.
Netz oder Stoff ist Glaubenssache. Ein Netz ist an heißen Tagen luftiger, möglicher gefällt aber nicht jedem das Rautenmuster auf dem Rücken, was sich nach längerem Gebrauch ohne Deckenunterlage unweigerlich eindrückt. Netzhängematten sind oft klassisch naturfarben, mit farbigen Stoffhängematten wiederum kann man Akzente setzen und den Einrichtungsstil abrunden.
Noch ein Wort zur Pflege und Haltbarkeit: Die meisten Hängematten sind extrem strapazierfähig, halten auch Menschen jenseits der Modellkleidergrößen sehr gut aus und können bei Bedarf sogar in die Waschmaschine gesteckt werden.
Übrigens, leichte Schwingungen versetzen das Gehirn in einen Entspannungszustand und machen so angeblich glücklich. Einfach mal ausprobieren!

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